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Kommunen und Wohnprojekte
Handlungsfelder und Instrumente zur Unterstützung selbst organisierter Wohnformen
Wie können Kommunen und Wohnprojekte im Sinne einer gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik kooperieren? Larisa Tsvetkova beleuchtet am Beispiel von Tübingen, Leipzig und Hamburg kooperative Quartiersentwicklungen und Verfahren mit gemeinschaftlichen, vielfältigen und nicht spekulativen Wohnprojekten. Dabei zeigt sie die große Bandbreite der kommunalen Handlungsfelder und Instrumente im Kontext unterschiedlicher städtebaulicher Rahmenbedingungen und wohnungspolitischer Zielsetzungen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Finanzialisierung von Wohnraum und der marktbedingten Nachteile gemeinwohl-orientierter Wohnformen wird deutlich: Eine kommunale Unterstützung von Wohnprojekten ist dringend notwendig.
Förderfinder in Bayern
Die Vielzahl an unterschiedlichen Förderungen macht es einem nicht leicht, sich in der Förderlandschaft zurecht zu finden. Mit dem neuen Förderfinder Bayern können nun sämtliche Förderleistungen durchsucht werden. Der Förderfinder bietet eine einfache und umfassende Suche in verschiedenen Bereichen. Die Suchergebnisse zeigen die förderberechtigten Stellen, das Ziel der Förderung, die Voraussetzungen zur Antragsstellung sowie erforderliche Unterlagen zur Antragsstellung, Fristen und Verfahrensablauf. Sehr hilfreich! Mehr auf der Homepage Förderfinder.
SAVE THE DATE
Tag des offenen Wohnprojekts 2026 in Frankfurt
Der Tag des offenen Wohnprojekts ist eine jährliche Veranstaltung des Netzwerk Frankfurt und seiner Mitgliedsprojekte. Ziel des Tages ist es, Ihnen Einblicke und Inspirationen zum gemeinschaftlichen Wohnen zu geben.
Der nächste Tag des offenen Wohnprojekts wird am 9. Mai 2026 stattfinden! Weitere Infos folgen Anfang 2026, wir halten Sie auf dem Laufenden!
Gemeinschaftliches Wohnen gegen Einsamkeit?
Der SWR-Artikel "Immer mehr Menschen fühlen sich einsam: Gemeinschaftliches Wohnmodell als Chance?" beschäftigt sich mit dem Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung - in Baden-Württemberg fühlt sich etwa jeder Dritte einsam. Was tut die Politik dagegen und wie helfen gemeinschaftliche Wohnprojekte hierbei? Eine Ulmer Nachbarschaftsinitiative mit einem gemeinschaftlichen Wohnmodell zeigt, wie soziale Teilhabe einsamen Menschen helfen kann. Es handelt sich um eine Wohnform mit eigenen Wohnungen, aber geteilten Gemeinschaftsräumen und Aktivitäten; Nachbarn grüßen sich, frühstücken zusammen, lesen, stricken und feiern gemeinsam. Politische Unterstützung allein reicht nicht, doch Projekte wie dieses können beitragen, soziale Kontakte zu fördern und Einsamkeit zu mildern. Hier geht's weiter zum Artikel. Viel Spaß beim Lesen.
Neues Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias
Das bekannte Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias hat einen neuen Look bekommen und wurde um Funktionen ergänzt, um Interessierten und Gruppen in Zukunft noch besser bei der Vernetzung und Umsetzung ihrer Projekte zu helfen.
Es werden nun die Fäden und Themen des Gemeinschaftlichen Wohnens verbunden: Wissen, Veranstaltungen, Publikationen und natürlich weiterhin die Projektsuche als Herzstück.
Das Wohnprojekte-Portal bleibt weiterhin kostenlos. Auch die Fachpublikationen der Stiftung trias werden im neuen Portal kostenfrei in digitaler Form zur Verfügung gestellt.
Neue KfW-Förderung für klimafreundlichen Neubau
Ab dem 16.12.2025 ist es möglich, die neue Förderstufe „Effizienzhaus 55 / Effizienzgebäude 55“) zu beantragen. Für die Förderstufe stehen befristete Fördermittel zur Verfügung, weswegen diese nur beantragt werden können, solange diese Mittel zur Verfügung stehen. Das Ziel: Neubau und Erstkauf klima-freundlicher Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland zu fördern, geplante, aber noch nicht begonnene Vorhaben voranbringen, Nutzung erneuerbarer Energien erhöhen. Hier geht's zur KfW-Homepage.
Dokumentarfilm – „Menschen in Wohnprojekten in der Schweiz“
Der Dokumentarfilm des ETH Wohnforum am Departement Architektur der ETH Zürich zeigt einfühlsame Portraits der Bewohnerschaft Schweizer Genossenschaftsprojekte. Das Institut befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen und gesellschaftlichen Wandels auf das Wohnen sowie der Entwicklung nachhaltiger Quartiere und Städte. Es geht unter anderem um Fragen wie: Zusammen leben in großen und kleinen Projekten, Gemeinschaft aufbauen und erhalten, Selbstverwaltung, Aufgaben und Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft leben und Rückzugsmöglichkeiten nutzen, Älter werden im Wohnprojekt u. a.
Dokumentarfilm-Generationenwohnen-LeoniePock_LOWRES.mp4
LeNa in Bayreuth - Gemeinsam statt einsam
In Bayreuth haben sich 2022 ein Dutzend Seniorinnen und Senioren zum Wohnprojekt "LeNa" (Lebendige Nachbarschaft) zusammengeschlossen. Knapp zwei Jahren nach dem Einzug war der BR dort zu Besuch und befragt die Bewohner*innen zum Leben in diesem besonderen Wohnprojekt.
Nach dem Erfolg des Pilotprojekts ist der Nachfolger, das Projekt LeNa2, bereits in Planung. Derzeit werden insgesamt 11 Wohnungen und eine Gemeinschaftswohnung vorgesehen. Das Projekt richtet sich an Menschen, die sich ein aktives Miteinander wünschen und Wert auf nachbarschaftliche Unterstützung sowie einen engen Austausch legen. Neben den privaten Wohnungen wird es weitere Gemeinschaftsflächen geben, die das Zusammenleben fördern sollen. Viel Spaß und gute Unterhaltung.
"Filmportrait wagnisWEST"
Besondere Synergien entstehen, wenn sich eine 25-jährige und eine 100-jährige Genossenschaft zusammentun: Die wagnis eG und München West eG realisierten gemeinsam ihr Wohnprojekt wagnisWEST in Freiham. Hier zeigt sich, dass es den Wohnungsgenossenschaften um mehr geht als die Bereitstellung von Wohnraum. Im Vordergrund kann auch eine innovative Stadtplanung stehen, die lebendige Quartiere schafft, in denen sich die Menschen wohlfühlen. www.gdw.de






